Der Förderverein Stadtmuseum Waldkraiburg e.V. unterstützt das Museum aktiv bei Ausstellungen, Veranstaltungen und Projekten. Mit unserem Engagement möchten wir dazu beitragen, die Geschichte der Stadt lebendig zu halten und neue Impulse für die Museumsarbeit zu setzen. Auf dieser Seite informieren wir regelmäßig über unsere Aktivitäten, aktuelle Projekte und kommende Termine.
Vortrag – 60 Jahre Waldkraiburger Volksfest
Mit dem diesjährigen Volksfest feiert die Stadt Waldkraiburg ein kleines Jubiläum. Denn es ist das offiziell 60. Volksfest der noch jungen Stadt.
Dies nahm Stadtarchivar Konrad Kern zum Anlass, einen Vortrag über die Geschichte des Waldkraiburger Volksfestes zu halten. Zu dem Vortrag, der am zweiten Volksfest-Sonntag in der Weinlaube stattfand, konnte Herr Kern viele interessierte Waldkraiburger begrüßen.
Nach den Grußworten von Bürgermeister Emil Kirchmeier erklärte Herr Kern zunächst, dass das Volksfest nicht wirklich zu seinen Kernkompetenzen gehört. Hier wären der ehemalige Volksfestorganisator Norbert Meindl oder auch Christoph Berger die bessere Wahl gewesen. Trotzdem hat er im Archiv einiges an Bildern und Informationen ausgraben können.
Bereits vor dem eigentlichen Volksfest gab es immer wieder Gelegenheiten, zusammenzukommen und zu feiern. Bereits 1946 entstand so die Pürtener Tanzbaracke, in der auch die Band „Fürchterlich“ ihr Zuhause hatte. Das erste „Volksfest“ gab es 1950 zur Stadterhebung. Es war eigentlich ein Oktoberfest und wurde mitten im Wald gefeiert.
Bereits ein Jahr später gab es erneut ein Fest. Zum 1jährigen der Stadt wurde an einem Nachmittag mit Zelt und Musik im Bereich der heutigen Dieselschule gefeiert (Das Haus Sudetenland gab es noch nicht).
Eine erste größere Feier gab es dann 1955 zum 5jährigen Bestehen der Stadt Waldkraiburg. Es wurde 4 Tage lang am heutigen Stadtplatz gefeiert.
1960 wurde die 10-Jahres-Feier ebenfalls am Stadtplatz abgehalten. Sie dauerte vom 02.-11.07. Man wollte dann eigentlich jedes Jahr feiern, jedoch war 1961 der Mauerbau in Berlin und es kam keine Feierstimmung auf. So gingen mehrere Jahre ohne Feier ins Land. Schließlich war auch der Stadtplatz so zugebaut, dass dort auch keine Fest mehr organisiert werden konnte.
Aber 1965 wurde man fündig, denn östlich des Stadtplatzes gab es mitten im Wald eine große Freifläche. Dort baute man einen großen Veranstaltungssaal hin, die spätere Festhalle.
Die ersten, die dort feierten, waren die Sportler des VfL, die das 5jährige Vereinsbestehen feierten.
Ab 1966 gab es dann jedes Jahr auf diesem Platz ein Volksfest. Lediglich im Jahr 2020 musste es im Rahmen der Corona-Krise ausfallen.
Das Fest wurde immer größer. Später kam noch das Weißbierzelt dazu.
1994 musste die Festhalle abgebaut werden, da eine Sanierung zu teuer war. Die Halle wurde verkauft und steht heute noch als Reithalle in Altentrüdingen.
Das Bier des Volksfestes kam von der Brauerei Jettenbach, bzw. vom Ametsbichler aus Aschau. Aktuell wird im Festzelt das Bier der rosenheimer Brauerei Flötzinger ausgeschenkt.
Die bekanntesten Festwirte waren Herr Steigenberger (8 Jahre), Herr Zappe (10 Jahre), Herr Nolli (9 Jahre), Herr Hanetzok (22 Jahre) sowie Herr Mörz (3 Jahre)




Städtische Ehrung von Ehrenamtlichen Vereinsmitgliedern
Konrad Kern erhält Auszeichnung vom Bürgermeister
Große Ehre für 2. Vorsitzenden des Fördervereins Konrad Kern.
Die Stadt Waldkraiburg zeichnet an ihrem jährlichen Ehrenabend verdiente Vereinsmitglieder aus.
Diesmal war auch Konrad Kern dabei und wurde für seine unermüdliche Arbeit um die Geschichte Waldkraiburgs und seine Verdienste im Förderverein von 1. Bürgermeister Emil Kirchmeier mit der Ehrennadel der Stadt Waldkraiburg ausgezeichnet.
Das Bild zeigt Konrad Kern zusammen mit 1. Bürgermeister Emil Kirchmeier nach der Ehrung.
Hier die Laudatio für Konrad Kern:
Wir bleiben beim Ehrenamt und kommen zu einem Mann, der sich auf ganz besondere Weise um unsere Stadt verdient gemacht hat: um ihr Gedächtnis. Konrad Kern hat es sich über Jahrzehnte zur Aufgabe gemacht, die Geschichte Waldkraiburgs zu bewahren, aufzuarbeiten und für alle zugänglich zu machen. Wer wissen will, woher unsere Stadt kommt, der kommt an seinem Wirken nicht vorbei.
Bereits im Jahr 1990, kurz nach dessen Gründung, trat Konrad Kern dem Verein bei, der sich der Sammlung und Bewahrung des Kulturguts der ehemaligen Gemeinden Pürten und Fraham und der Vertriebenen in Waldkraiburg verschrieben hatte — dem heutigen Förderverein Stadtmuseum Waldkraiburg. Seit 1996 ist er dessen stellvertretender Vorsitzender. Und am 18. April dieses Jahres wurde er zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt — eine Würdigung, die für sich spricht.
Sein wohl sichtbarstes Werk ist die historische Schriftenreihe „unser Waldkraiburg“. Seit 1996 führt Konrad Kern als leitender Chefredakteur deren Erstellung, Satz, Druck und Verteilung — und das mit einer Hingabe und einer Sachkenntnis, die ihresgleichen suchen. Inzwischen sind 26 Hefte erschienen, das siebenundzwanzigste ist in Vorbereitung. Ohne ihn und sein tiefes Wissen über die Geschichte Waldkraiburgs und seiner Ortsteile wäre diese historische Aufarbeitung — und damit die Information der breiten Bevölkerung — niemals in diesem Umfang möglich gewesen.
Wie bedeutsam dieses Werk ist, zeigt sich daran, dass die Bücher inzwischen Bestandteil der Bayerischen Staatsbibliothek und mehrerer historischer Institute sind, insbesondere im Bereich Flucht und Vertreibung. So trägt Konrad Kern den Namen Waldkraiburg weit über die Stadtgrenzen hinaus.
Ein Engagement verdient besondere Erwähnung. Auf sein Betreiben und durch seine intensiven Kontakte zu den Wurzeln Waldkraiburgs — etwa nach Böhmisch Leipa — gelang es, das im Haus der Kultur untergebrachte „Haidaer Archiv“ an seinen Ursprungsort zurückzuführen und in das dortige Heimatarchiv und tschechische Staatsmuseum einzugliedern. Das ist weit mehr als eine archivarische Angelegenheit: Es ist ein Akt der Versöhnung und der Verständigung über Grenzen und Geschichte hinweg — und ein schönes Sinnbild dafür, wie Konrad Kern Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet.
Auch dass der Förderverein und die von ihm getragenen Einrichtungen — das Heimatmuseum, das Glasmuseum und der Bunker 29 — in ihrem heutigen Umfang bestehen und bekannt sind, ist ohne das Wirken von Konrad Kern kaum denkbar.
Sehr geehrter Herr Kern, was Sie über mehr als drei Jahrzehnte für die Geschichte und das Gedächtnis unserer Stadt geleistet haben, ist von bleibendem Wert. Sie haben bewahrt, was sonst verloren gegangen wäre, Sie haben Wissen weitergegeben und Sie haben Waldkraiburg ein Stück seiner Identität gesichert. Eine Stadt, die ihre Geschichte kennt, weiß, wer sie ist — und dazu haben Sie mehr beigetragen als die meisten.
Die Stadt Waldkraiburg möchte Ihnen heute Abend mit der Verleihung der Ehrennadel in Gold danken — für ein außergewöhnliches Engagement im Dienst der Erinnerung und der Stadtgeschichte.
Und hier noch ein paar Bilder zur diesjährigen Jahreshauptversammlung
Der Vorstand des Fördervereins zusammen mit Ehrengast Tomas Cidlina (vorne).

Übergabe der Urkunde zur Ehrenmitgliedschaft durch den ersten Vorsitzenden Norbert Fischer an Stadtarchivar Konrad Kern.

Übergabe der Urkunden für langjährige Mitgliedschaft an
(v.l.) Margit Roller, Eva Köhr und Manuel Gildi durch ersten Vorsitzenden Norbert Fischer.

Der Vorstand des Vereins zusammen mit den Geehrten und dem designierten ersten Bürgermeister Waldkraiburgs, Emil Kirchmeier (links) sowie zweiten Landrat Richard Fischer (2. v.l.)
Jahreshauptversammlung 2026 – Konrad Kern wird Ehrenmitglied
Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung, in der auf ein erfolgreiches Jahr zurückgeblickt wurde, wurde auch der Antrag gestellt, unseren 2. Vorsitzenden und Stadtarchivar Konrad Kern, wegen seiner außerordentlichen Verdienste um den Verein zum Ehrenmitglied zu ernennen.
Der Antrag wurde einstimmig angenommen.
Wir gratulieren Herrn Kern zu dieser hohen Auszeichnung.
Der vollständige Artikel kann hier nachgelesen werden.
Zum Artikel der Waldkraiburger Nachrichten
Die Jahreshauptversammlung steht bevor

Vortrag von Konrad Kern zum ersten Waldkraiburger Bürgermeister
Anfang März hielt unser zweiter Vorsitzender, der Waldkraiburger Stadtarchivar Konrad Kern, im Haus des Deutschen Ostens einen Vortrag über den ersten Bürgermeister der damaligen jungen Gemeinde Waldkraiburg, Herrn Hubert Rösler. Anlass war dessen 125. Geburtstag, der im vergangenen Jahr in Waldkraiburg mit einer Ausstellung gefeiert wurde.
Der Architekt Hubert Rösler stammt aus Hirschberg und hat dort viele Gebäude geplant und gebaut. Einige davon stehen heute noch. Nach der Vertreibung fand er mit seiner Familie schließlich eine neue Heimat in der damaligen Siedlung und späteren Gemeinde Waldkraiburg, deren erster Bürgermeister er wurde.
Der Bericht zu diesem Vortrag wurde uns freundlicherweise von der Redaktion der Sudetendeutschen Zeitung zur Verfügung gestellt und kann mit Klick auf das nebenstehende Bild aufgerufen werden.
Der Waldkraiburger Christkindlmarkt war gelungen
Von Donnerstag bis Sonntag fand der Waldkraiburger Christkindlmarkt statt.
Und auch der Förderverein hat wieder teilgenommen.
Die Mitglieder betreuten vier Tage lang den Stand, der gut besucht war. Es gab viele interessante Gespräche rund um die Waldkraiburger Stadtgeschichte. Aufgrund der guten Resonanz überlegen die Verantwortlichen, auch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein, dann bereits zum 20. Mal.

2. Vorstand und Stadtarchivar Konrad Kern und 1. Vorstand Norbert Fischer freuen sich über den guten Besuch am Christkindlmarkt
Vorstellung von Heft 26 der Schriftenreihe „Mein Waldkraiburg“
Am 23.11.2025 lud der Förderverein in die KuBar im Haus der Kultur zur Vorstellung des neuen Heftes der Schriftenreihe ein. Und viele Gäste kamen. Mit etwa 40 Personen war der Raum gut gefüllt.
Sophie und Marie – ein Teil der Waldkraiburger InnSaitn – begleiteten die Veranstaltung mit Harfe und Cello.
1. Vorsitzender Norbert Fischer begrüßte die Gäste, unter ihnen auch den stellvertretenden Landrat Richard Fischer, Horst Lang vom Böhmerwaldbund, die Stadträte Christine Blaschek und Wolfgang Hintereder sowie den Bürgermeisterkandidaten der CSU, Emil Kirchmeier. Weiter begrüßte er die diesjährigen Autoren, Konrad Kern, Elke Keiper, Bernd Wegmann und Dr. Reinhard Baumgartner.
Weiter bedankte er sich bei MdL Sascha Schnürer, der über die Sparkassen-Stiftung eine Spende ermöglichte, um das Heft kostengünstig in der Druckerei Keller fertigen zu lassen.
Das neue Heft umfasst 94 Seiten mit ca. 170 Bildern. Vier Themen werden besprochen.
Zunächst ist ein Bericht von Konrad Kern zu lesen. Darin geht es letztlich um die Fortsetzung der Beziehungen zwischen Ceska Lipa und Waldkraiburg, die im vorherigen Heft mit einem Bericht von Tomas Cidlina begonnen hat.
Bernd Wegmann erstellte eine Biografie der Arbeiterwohlfahrt in Waldkraiburg.
Dr. Reinhard Baumgartner berichtete über den Waldkraiburger Dreigesang und Elke Keiper schrieb über die Jugendeinrichtung G 12.
Die einzelnen Autoren kamen in der Veranstaltung zu Wort und stellten ihre Arbeiten kurz vor.
Das Heft kann im Rathaus bei Konrad Kern im Stadtarchiv oder in der Bücherhandlung Herzog zum Preis von 9 Euro erworben werden.
Der Förderverein ist auch am Waldkraiburger Christkindlmarkt vom 04.12. – 07.12. vertreten. Auch dort wird es das Heft zu kaufen geben.




Die Autoren mit 1. Vorstand Norbert Fischer:
(vl) Bernd Wegmann, Elke Keiper, 1. Vorstand Norbert Fischer, Dr. Reinhard Baumgartner, Konrad Kern
Angelika Krombach – Der Glaskünstler und Designer Alexander Pfohl aus Sicht der Enkelin
Im Waldkraiburger Glasmuseum gibt es viel Interessantes rund um die Waldkraiburger Glasindustrie, sowie deren Herkunft im tschechischen Böhmen zu sehen. Darunter sind auch einige Exponate des herausragenden Glaskünstlers und Designers Alexander Pfohl. Anlässlich seines 130. Geburtstages wurde im vergangenen Jahr eine große Ausstellung im Schloss Hadamar (Hessen) gezeigt, in der Auch Stücke des Waldkraiburger Museums zu sehen waren.
Frau Krombach, die Enkelin des Künstlers und Initiatorin der Ausstellung besuchte nun Waldkraiburg, wo sie am vergangenen Samstag im Haus der Kultur den interessierten Zuhörern die Geschichte ihres Großvaters nahe brachte. Der kurzweilige und reich bebilderte Vortrag war sehr informativ.
Herr Pfohl war nicht nur Glaskünstler, Designer und Lehrer, sondern auch ein begnadeter Maler. Geboren wurde er am 17.03.1894 in Haida, dem heutigen Novi Bor, als Kind einer seit sechs Generationen in der Glasgestaltung tätigen Familie. Nach der Ausbildung absolvierte er ein Studium an der Kunstgewerbeschule in Wien, als der erste Weltkrieg dazwischen kam. Nach dem Krieg wurde er Leiter des Entwurfsateliers in der Josephinenhütte in Schreiberhau im heutigen Polen. Er modernisierte das Sortiment und entwickelte neue zeitgemäße Formen und Entwürfe. Seine Designs fanden weltweite Anerkennung.
1928 entschied er sich, zurück nach Haida zu gehen, um an der dortigen Glasfachschule den Posten des Professors für Entwurf und Gestaltung zu übernehmen. In enger Kooperation mit den ansässigen Glasbetrieben modernisierte er den Lehrplan und legte großen Wert auf Glasveredelung und Kunsthandwerk.
Nach dem zweiten Weltkrieg durfte Herr Pfohl erst 1948 aus Tschechien ausreisen. Er siedelte sich in Hadamar in Hessen an und gründete dort eine neue Glasfachschule.
Während seiner gesamten zeit als Lehrer und Vermittler war er auch für die unterschiedlichsten Glasfirmen als Designer tätig.
Leider verstarb er viel zu früh infolge eines Herzinfarktes am 09.08.1953.
Alexander Pfohl hinterließ nicht nur unzählige Glasobjekte, die zu gefragten Sammlerobjekten wurden. Er schuf auch hunderte Entwürfe für Glasmaler, sowie viele Aquarelle.
Zudem entwickelte er wegweisende Techniken in der Glasgestaltung und -formung.
Einige seiner Werke sind auf den Fotos zusehen, die wir mit freundlicher Genehmigung von Frau Angelika Krombach veröffentlichen dürfen.

Begrüßung von Frau Krombach durch die Leiterin des Stadtmuseums, Frau Keiper

Selbstportrait von Alexander Pfohl

Frau Krombach bei ihrem Vortrag




Verschiedene Glasdesigns von Alexander Pfohl


Zwei der vielen Aquarelle von Alexander Pfohl
12.09.2025 // Die Website des Fördervereins ist wieder erreichbar
Nach einer längeren Zwangspause – die veraltete Website musste aus Sicherheitsgründen vom Netz genommen werden – Ist die neue Seite nun wieder online und für alle erreichbar.
Neue Beiträge werden nun nach und nach eingepflegt.
Zusätzlich haben wir auch einen Facebook-Auftritt realisiert. Dieser ist über den Button rechts oben direkt erreichbar.
22.11.2022 // Vorstellung Heft 23
Am vergangenen Samstag konnte der Förderverein – nach zweijähriger Zwangspause – endlich wieder eine Buchvorstellung im größeren Rahmen veranstalten. Man lud die Vereinsmitglieder und Gönner diesmal ins Haus der Vereine. Bei Kaffee und Kuchen, umrahmt von einer Abordnung der Blaskapelle der Egerländer Gmoi begrüßte zunächst 1. Vorstand Norbert Fischer die zahlreichen Gäste und stellte die 4 Berichte kurz vor. 2. Vorstand Konrad Kern übernahm und bedankte sich zunächst bei Herrn Ortmeier für die langjährige gute Zusammenarbeit. Weiter stellte er seinen Beitrag für das Heft vor. Er befasste sich mit seinem Arbeitsplatz, denn das Rathaus feierte seien 50. Geburtstag. Neben zahlreichem Wissenswerten über Geschichte, Planung und Bau des Rathauses ging er auch kurz auf dessen Zukunft ein.
Museumsleiterin Elke Keiper befasste sich in ihrem Beitrag mit der Museumsvielfalt in Waldkraiburg. Denn es gebe nicht nur die städtischen Einrichtungen und Galerien, sondern auch private Ausstellungen, die weit über Waldkraiburg hinaus bekannt sind. Der Dritte Beitrag stammt von Volontärin Tabea Sethmann, die sich mit der Geschichte der Egerländer Gmoi befasst hat. Sie als Norddeutsche kannte derartige Gruppen bis dahin noch gar nicht. In ihren Recherchen habe sie erfahren, wie wichtig soche Volksgruppen für die Ortsgemeinschaft sind.
Rafael Raaber, der Autor des vierten Beitrags, war leider verhindert. Herr Kern stellte ihn stattdessen vor. Der Beitrag befasst sich mit dem 50jährigen Jubiläum eines für Waldkraiburg und auch den Landkreis wichtigen Ereignisses – das „Spiel ohne Grenzen“. Die Gemeindegründung lag damals erst 22 Jahre zurück, als man zum deutschen Vorentscheid in Rothenburg ob der Tauber antrat. Nach einem souveränen Sieg dort ging es in die Endausscheidung ins schweizerische Bern, wo der Erfolg europaweit übertragen und Waldkraiburg praktisch über Nacht berühmt wurde.

