Anton Kindermann sen. (2004 bis 2010)
– geboren am 22. Oktober 1924 in Altehrenberg bei Rumburg (Nordböhmen),
– 1930 bis 1941 Schulbesuch in Altehrenberg, Schluckenau und Rumburg,
– 1941 bis 1945 Soldat und Kriegsgefangenschaft,
– Juli 1945 Rückkehr zu seiner Familie,
– 14. Juli 1946 Vertreibung aus der Heimat, Aufenthalte in verschiedenen Orten in der russischen Besatzungszone,
– 1947 Heirat mit Maria Gampe (aus Altehrenberg) in Brandenburg/Havel (drei Töchter und drei Söhne),
– 1953 bis 1958 Buchhalter und Abteilungsleiter einer kommunalen Einrichtung in Brandenburg,
– 1958 Flucht aus der DDR, Ankunft in Gars am Inn,
– 1959 bis 1963 Buchhalter in verschiedenen Firmen in Waldkraiburg,
– 1963 Buchhalter in der städtischen Grundstücksgesellschaft, ab 1967 Geschäftsführer,
– 1973 bis 1989 Geschäftsführer der Waldkraiburger Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft,
Ehrenämter:
– 1962 bis 1986 Vorsitzender des Pfarrgemeinderates Waldkraiburg,
– 1964 bis 1984 Mitglied der Kirchenverwaltung Waldkraiburg,
– 1972 bis 1996 Mitglied im Waldkraiburger Stadtrat,
– 1978 bis 1996 Mitglied im Mühldorfer Kreistag,
– 1978 bis 1996 Zweiter Bürgermeister von Waldkraiburg,
Ehrungen:
– Großer Ehrenbrief des Verbands der Bayerischen Genossenschaften,
– 1993 Kommunale Verdienstmedaille in Gold,
– 2001 Bundesverdienstkreuz,
– 2003 Goldene Ehrenmedaille der Stadt Waldkraiburg für das Ehrenamt.
Aktiv im Förderverein Stadtmuseum Waldkraiburg:
– 9. August 1992 Wahl zum stellvertretenden Vorsitzenden,
– 14. August 1994 Wahl zum Vorsitzenden,
– Begründung der Schriftenreihe „Unser Waldkraiburg“ 1996,
– Vergrößerung der Glassammlung des Stadtmuseums,
– Herausgabe Ebinger Heimatbuch 2001 und Heimatbuch Falkenau-Kittlitz 2003,
– 12. März 2004 Ernennung zum Ehrenmitglied,
22. Mai 2010 verstorben im Alter von 85 ½ Jahren.
